Die hormonellen Einflüsse auf die Mundgesundheit werden oft noch zu wenig beachtet. Gerade Pubertät, Schwangerschaft und Postmenopause sind kritische Phasen für die orale Gesundheit. Warum das so ist, und was die zahnärztliche Praxis entgegensetzen kann, erfahren Sie hier.

Autoren-Infos, Literaturhinweise
und Sonstiges zum Artikel in Heft 9/10-2020

Autorin:

OA DDr. Christa Eder

Kurzvita
• 1976 Abitur in Wien
• 1976 – 1986 Studium der Biologie an der Universität Wien
• Dissertation am Institut für Meeresbiologie und Ultrastrukturforschung
• Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zoologie
• Forschungsstipendium des Fonds zur Förderung der Wissenschaft und Forschung
• 1985 Promotion zum Dr. phil. der Zoologie
• 1985 – 1992 Mitarbeiterin des Boltzmann Instituts für Parodontologie in Baden bei Wien im Rahmen eines Forschungsprojekts für orale Mikrobiologie
• 1993 – 2000 Forschungsprojekte am Boltzmann Institut für Gerostomatologie in Wien
• 1996 – 2005 Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Wien mit Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde
• 1998 – 2008 freie Mitarbeiterin und Mitglied der Redaktion der Ärztewoche/Zahn&Arzt (Springer Verlag)
• 2001 – 2008 Leitung der oralen Mikrobiologie im Labor für Pathologie der ADK Univ. Prof. Dr. Dontscho Kerjaschki
• 2008 – 2013 Ausbildung zur Fachärztin für Pathologie am Landesklinikum Thermenregion Baden/Mödling
• 2013 Facharztprüfung für Pathologie
• Diplom für Krankenhaushygiene
• seit 2013 1. Oberärztin für Pathologie und Hygienebeauftragte Ärztin am Landesklinikum Thermenregion Baden/Mödling
• seit 1991 zahlreiche Vorträge und Referententätigkeit in Österreich, Ungarn und Deutschland zum Thema Orale Mikrobiologie
• 2014 Veröffentlichung des Buches ZAHN KEIM KÖRPER
Fachgebiete:
• Orale Mikrobiologie
• Pathologie der Mundhöhle
• Interdisziplinäre Medizin
• Hygiene

Literatur:

1. R.Schilke, G. Hillmann (Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Präventive Zahnheilkunde, Medizinische Hochschule Hannover)
Krankheiten des Zahnfleisches und der Mundschleimhaut bei Kindern und Jugendlichen, Pädiatrie Doi 10.1007/978-3-54671-6_145-1, Springer Verlag Berlin Heidelberg 2015

2. Tanja Muhr, Gingivitis und Parodontitis bei Kindern und Jugendlichen; Inaugural-Dissertation 2012, Klinik für Zahn-Mund-und Kieferheilkunde, Abt. für Parodontologie Albet-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Die Angaben zum Zahnstein stützen sich auf internationale Arbeiten (leider ist hier die Datenlage für den deutschsprachigen Raum sehr dünn, alle arbeiten „nur“ über Karies). Die Abgaben beruhen auf Arbeiten wie z. B.:

1.Al-Ghutaimel H, Riba H, Al-Kahtani S, Al-Duhaimi S. Common periodontal diseases of children and adolescents. Int J Dent. 2014;2014:850674

2.A.R. Elias-Boneta, H. Ramirez, S.Riva-Tumanyen, M.Murillo, M.J.Toro. Prevalence of gingivitis and calculus. A cross sectional study in 12 year old Puert-Ricans. BMC Oral Health 18(13), 2018

3. Albandar JM, Kingman A, Brown LJ, Löe H. Gingival inflammation and subgingival calculus as determinants of disease progression in early-onset periodontitis. J Clin Periodontol. 1998;25: 231–7